Die Baureihe 05 der Epoche III


Was man wissen sollte

Höhenflüge auf Schienen. 1926 wurde die deutsche Lufthansa gegründet, ein neuer Verkehrsträger war in ganz Deutschland etabliert. Fünf Jahre später standen mit der Ju 52 leistungsfähige und zuverlässige Verkehrsflugzeuge zur Verfügung, mit denen ein wachsendes Liniennetz bedient wurde. Die Deutsche Reichsbahn erkannte die aufkommende Konkurrenz und versuchte gegenzusteuern. Im Schulterschluss mit der Eisenbahnindustrie wurden neue Konzepte entwickelt wie die "Fliegenden Züge" auf ausgewiesenen Schnellbahnstrecken. Die vorherrschende Dampftraktion wurde nicht in Frage gestellt, vielmehr forderte die Reichsbahn eine neue Generation von Einheitslokomotiven für den Fernverkehr mit 175 km/h. Die physikalischen Grenzen der klassischen schnellfahrenden Dampflokomotive waren bei der Baureihe 01 fast erreicht. Mit einer bislang verfügbaren Dauerleistung von etwa 2.500 PS mussten für höhere Geschwindigkeiten neue Technologien eingesetzt werden: Ein Dreizylinder-Triebwerk mit erhöhtem Kesseldruck. Große Treibräder mit 2,30 m Durchmesser. Ein Fahrgestell wie bei amerikanischen "Hudson"-Lokomotiven mit Achsfolge 2´C 2´. Die Aerodynamik aus dem Flugzeugbau als neuartiges Konstruktionselement für Schienenfahrzeuge. Parallel zu einem ähnlichen Ansatz von Henschel (Baureihe 61) hat Borsig 1935 zwei Giganten präsentiert, die moderne Konstruktion und effektives Design vereinten: die 05 001 und die 05 002 mit vollständig geschlossener Stromlinienverkleidung. Beide Maschinen erfüllten ihre Anforderungen souverän und übertrafen die Vorgaben bei weitem. 1936 wurden bei Testfahrten mit Passagieren über 200 km/h erreicht - ein Rekord, dem andere nationale Eisenbahnen nacheiferten.

Quelle: Märklin [KLICK hier]




DB Baureihe 05 003


Meine Decoder-Nr.

5

LüP

Länge über Puffer 30,7 cm.

Vorbild

Schnellzuglokomotive Baureihe 05 der Deutschen Bundesbahn (DB). Betriebszustand der 05 003 ab 1950 ohne Stromlinienverkleidung.

Modell

Mit Digital-Decoder mfx, geregeltem Hochleistungsantrieb Softdrive Sinus und Geräuschgenerator mit vielen Funktionen. Wartungsfreier Motor in kompakter Bauform im Kessel der Lokomotive eingebaut. 3 Achsen angetrieben, Haftreifen. Beleuchtung mit wartungsfreien, warmweißen Leuchtdioden. Rauchsatz 7226 nachrüstbar. Spitzensignal und Rauchsatzkontakt konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Tender aus Metall. Feste Kurzkupplung zwischen Lok und Tender, hinten NEM-Aufnahme mit Kurzkupplung. Ansteckbare Kolbenstangen-Schutzrohre. Befahrbarer Mindestradius 360 mm.